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Dreisig Jahre später hat sich die Anzahl der Arten des Heimwerks mehr als verdoppelt. Im Register der Jahre 1528-1536 werden 19 neue Arten der
Heimwerker erwähnt, so wie z.B. die Hufbeslagschmiede, Schlosser, Baumeister, Tischler, Köche, Kupferschmiede, Goldschmiede, Pantoffelmacher,
usw. Am Beginn des 17. Jahrhunderts finden wir auch die Glockengiesser, Uhrmacher, Bettdeckenweber, Schneider für Volkstrachten, Kammmacher
usw.Am Ende des 19. Jahrhunderts werden 70 verschiedene Arten der Handwerker und mehr als 400 verschiedene Produkte erwähnt. Die meisten
Produkte erschufen die Sattler, Kupferschiede und Schmiede.Einige Handwerker haben bei der Arbeit soviel künstlerisches Talent gezeigt und wurden
deshalb im ganzen Reich berühmt und geehrt. Die behrümtesten waren die Kupferschmiede, Kürschner und Filigranschmiede, die ihre Produkte auch
exportierten. Die Geschäfte der Handwerker waren in der Baščaršija aufgeteilt. Jede Art der Handwerker wurden eine oder mehrere Strassen zugeteilt.
So befanden sich z.B. die Sattler in der heutigen Saraci Strasse, um die heutige Cekrekcina Moschee befanden sich die Metzger, „sagrdzije“ und
Schmiede. Die Schneider befanden sich in der Strasse die sich von der Lateinerbrücke, bis zur heutigen Apotheke streckte. |
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