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Die Geschichte und Tradition der Baščaršija

Die Baščaršija ist der alte Teil von Sarajevo, und
ebenso der historische und kulturelle Mittelpunkt
dieser Stadt. Die Baščaršija wurde im 15.
Jahrhundert erbaut, als Isa-Beg Ishaković die
Stadt gründete. Das Wort Baščaršija stammt von
den Worten „baš-“, was soviel wie „Haupt-„ und
„čaršija“, was soviel wie „Stadtviertel“ in Türkisch
bedeutet, so das Baščaršija soviel wie
«Hauptviertel» bedeutet. Ein grosses Feuer im 19.
Jahrhundert ist der Grund dafür daß die heutige
Baščaršija nur halb so gross ist als sie damals war.
Die Kommunisten wollten sie in den 1940-ern
total vernichten, gaben es aber zum Glück auf.
Baščaršija befindet sich auf dem nördlichem
Flussufer der Miljacka, im alten Stadbezirk in
Sarajevo.

Dort befinden sich viele wichtige historische Bauten, vie z.B. die Gazi Husrefbegs Moschee und der
Uhrturm. Baščaršija ist heute die grösste Touristenattraktion in Sarajevo.Der Dorfplatz Tornik, der
sich an der Wegkreuzung, an der heute Alipaschas Moschee steht, befand, war die grösste
Ansiedlung im Tal von Sarajevo, vor der Ankunft der Osmanen. Baščaršija enstand im Jahre 1462.
als Isa-Beg Ishaković eine Gaststätte und gleich daneben einige Geschäfte erbaute.Damals lebten die
meisten Einwohner Sarajevos in der Nähe der Keisermoschee. Deshalb erhob Isa-Beg Ishaković
eine Brücke, die die grösste Ansiedlung in Sarajevo und das neue ekonomische Zentrum, die
Baščaršija, verband.

       
   
     
       
     
 
     
 
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Am Haupteingang wurde der Marktplatz der Händler (Bazerdžane) gegründet. Zum Westen enstand der Marktplatz der Kurzwarenhändler (Kazazi), und der Marktplatz der Sattler (Saraci) zum Norden (heutige Sarači Strasse). Die vielleicht wichtigsten Objekte die in dieser Zeit erbaut wurden sind Moscheen. Die bekannte Baščaršijska Moschee wurde 1528. von Havedza Durak erbaut. Gazi-Husrev-Beg erbaute seine Moschee im Jahre 1530. Gazi-Husrev-Beg hat in der Baščaršija auch eine Madrase (muslimische religiöse Hauptschule), Bibliothek, ein Internat für Dervische, ein türkisches Bad, den Bezistan (überdeckter Marktplatz), Morica Han (Gaststätte), den Uhrturm, und viele weitere Objekte gebaut.


 

Gazi-Husrev-Beg ist im Harem seiner Moschee begraben, und gleich neben ihm befindet sich auch das kuppelförmige Grab seines befreiten Sklaven und
ersten Mutevelija (Leiter der Moschee) seines Waqfs, Murat-Beg Tardic. Die Baščaršija erblühte in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts. Es gab 80
verschiedene Arten der Handwerker, alle in starke Zünfte aufgeteilt. Die Baščaršija war nach den Arten des Handwerks aufgeteilt, so daß man in jeder
Strasse die Geschäfte einer Art des Handwerks, oder einiger ähnlichen Arten des Handwerks, finden konnte (z.B. Kovaci Strasse, Kazandziluk Strasse,
Saraci Strasse, usw.).Zu der Zeit wurde eine Reihe von Objekten die dem Handel dienten, erbaut, wie z.B. Bezistane, Gasthäuser, und Reststätten für
Karawane (die Karavansaraj). Sarajevo war ein wichtiges Handelszentrum des Balkan, und hatte drei Bezistane (heute gibt es noch den Gazi-Husrev-Beg
Bezistan und den Bursa Bezistan). Es gab auch einige Kolonien der Händler aus Venezien und Ragusa. Baščaršija hatte, zu der Zeit, um die 12 000
Händlerladen und Handwerksstätten. Das 17. Jahrhundert war nicht gut für Sarajevo und die Baščaršija. Es gab ein Erdbeben im Jahre 1640. und auch
einige Feuer, nähmlich die aus den Jahren 1644. und 1656.Evliya Çelebi, der viel über seine Reisen berichtete schrieb aber im Jahre 1660. dies: „In der
Baščaršija gibt es eintausendundachtzig Läden die ich für Muster der Schönheit halte. Die Baščaršija ist sehr anziehend und wurde nach Plan
errichtet.“
  Im Jahre 1697. brach, jedoch, Eugen von Savoyen in die Stadt ein, setzte die Stadt in Brand und vernichtete sie fast völlig. Nur einige
Bauwerke blieben stehen. Bis zum 19. Jahrhundert wuchs Sarajevo unbedeutend. Mit der österreichisch-ungarischen Okkupation im Jahre 1878. kamen
viele Architekten, die Sarajevo in eine moderne europäische Stadt verwandeln wollten. Das Feuer in dem der Grossteil der Altstadt, ausser dem Teil der
heute noch existiert, abbrante, half ihnen dabei. So enstand die, heute bekannte, Grenzlinie zwischen der Baščaršija und der Ferhadija Strasse. Als .

Sarajevo 1945. befreit wurde, entschied der neue Volksrat der Stadt daß Baščaršija Teil für Teil zerstört werden sollte, weil ein altes Hadelszentrum nicht
ein Teil einer modernen Stadt sein kann. Baščaršija überstand diese Zeit, und schon in den 1970-ern war die Rolle der modernen Baščaršija in Sarajevo
ein Standard für andere Städte

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